RaboDirect: Deutschland-Start für die Tochter der niederländischen Rabobank

LogoMoneYou, NIBC Direct oder Credit Europe Bank sind nur drei von vielen niederländischen Marken, die sich in Deutschland auf Kundenfang befinden. Neu reiht sich nun auch die Direktbank-tochter der Rabobank ein: RaboDirect nimmt zum 20. Juni 2012 das Geschäft auf. Unter dem Slogan “Hohe Zinsen und Sicherheit statt viel Wind um Käse” bietet RaboDirect neben Tagesgeld- auch Festgeldkonten an.

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Die Gründung der Rabobank-Gruppe reicht bis in das Jahr 1898 zurück. Heute sind die Niederländer mit Niederlassungen in 48 Ländern vertreten. Die wichtigsten Kennzahlen: Weltweit konnte die Rabobank ein Sparvermögen von 330 Milliarden Euro gewinnen, aufgeteilt auf rund 10 Millionen Kunden und betreut von mehr als 59.000 Mitarbeitern. Damit zählt die Bankengruppe zu den 30 größten Finanzinstituten der Welt.

RaboDirect ist außerhalb Deutschlands zudem in Irland, Polen, Australien und Neuseeland aktiv. Der Direktbank schlossen sich bislang über 500.000 Kunden an und vertrauten ihr mehr als 19 Milliarden Euro an.

RaboTagesgeld: 2,40% bei monatlicher Zinsgutschrift

zinsen

Zum Start in Deutschland lockt RaboDirect mit 2,40% für Tagesgeldeinlagen.

Mit einer Verzinsung von 2,40%, gültig für Guthaben bis maximal 500.000 Euro sowie einer monatlichen Gutschrift der Zinsen, muss RaboDirect den Vergleich mit konkurrierenden Angeboten hierzulande nicht scheuen.

Ab 500.000 Euro werden noch immer 1,70% Zinsen geboten. Gebühren fallen für Kontoführung und Kontoeröffnung nicht an. Neu- und Bestandskunden erhalten grundsätzlich identische Konditionen.

Ob die Verzinsungen dauerhaft auf diesem Niveau gehalten werden können oder nur der kurzfristigen Neukundengewinnung dienen soll, bleibt abzuwarten. Zum Vergleich: in Belgien und den Niederlanden werden maximal 2,20% angeboten, in Irland hingegen bis zu 3,10%.

RaboFestgeld: Nur durchschnittliche Verzinsung

Als Alternative zum Tagesgeldkonto bieten Banken gerne Festgeldanlagen an. Anleger erhalten eine garantierte Verzinsung, können während der gewählten Laufzeit (hier 1 bis 10 Jahre) jedoch nicht über ihr Erspartes verfügen.

Die gebotenen Zinssätze variieren von 1,50% (1 Jahr), 2,00% (2 Jahre), 2,25% (3 Jahre) bis hin zu 3,20% (10 Jahre). Als Mindesteinlage sind 500 Euro erforderlich. Weiterhin kann neben der jährlichen, auch aus einer monatlichen, viertel- oder halbjährlichen Zinsgutschrift gewählt werden.

Anders als die Verzinsung des Tagesgeldkontos sind die Zinssätze beim Festgeld allenfalls als durchschnittlich zu bezeichnen. So bietet etwa die VTB Direktbank für 1-Jahres Festgeld mit 2,80% oder 3,60% für 3 Jahre deutlich höhere Zinssätze.

RaboSpar30 und RaboSpar90: Flexible Zinsen für kurze Zeiträume

In der dritten Produktkategorie (RaboSpar) bietet die Bank „RaboSpar30“ und „RaboSpar90“. Die Guthabenzinsen liegen bei 2,55% bzw. 2,70%. Das Geld auf diesen Konten wird für einen Zeitraum von mindestens 30 oder 90 Tagen angelegt. Um über das angelegte Geld zu verfügen, müssen Anleger dies im Online-Banking Bereich ankündigen. Die Auszahlung des gewünschten Betrags erfolgt anschließend mit einer Frist von 30 bzw. 90 Tagen.

Während der Laufzeit behält sich RaboDirect das Recht einer Zinsanpassung vor. Im Falle einer Zinssenkung können Sparer innerhalb von 14 Tagen ihr Geld ohne Kündigung abbuchen.

Einlagensicherung: Guthaben bei RaboDirect gesetzlich geschützt

Für den Fall einer Bankinsolvenz gilt pro Person eine garantierte Absicherung von maximal 100.000 Euro. Bei gemeinschaftlich geführten Konten verdoppelt sich die Absicherungsgrenze auf 200.000 Euro. Die Deckung erfolgt über den Niederländischen Einlagensicherungsfonds.

 

Imagevideos

Sehen Sie hier Imagevideos der RaboDirect (“Die Holländer kommen!”) und Rabobank-Gruppe (“Über die Rabobank-Gruppe”).

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