Nominalzins

Mit diesem Begriff wird der Zinssatz definiert, mit der eine Geldanlage oder ein Darlehen verzinst wird.

Angegeben wird dieser Zinssatz in der Regel pro Jahr. Deutlich kann man dies an der Abkürzung p.a. sehen, die für „per anno“ steht. Bei der Angabe dieses Zinssatzes ist für den Anleger oder Sparer bzw. für den Kreditnehmer zu beachten, dass beim nominalen Jahreszins keinerlei zusätzliche Kosten enthalten sind. Das bedeutet, dass weder Bearbeitungskosten noch sonstige Gebühren oder ähnliches in diesem Zinssatz nicht enthalten sind. Diese Angaben sind im effektiven Jahreszins enthalten. Bei der Nutzung unseres Tagesgeldrechners, werden diese Daten ebenfalls ausgegeben.

Bei einer Geldanlage ist der Nominalzins meist höher als der jährliche Effektivzins. Im Gegensatz dazu kann bei einem Kredit der zu zahlende effektive Jahreszins die Höhe des Nominalzinses überschreiten. Wie bereits erwähnt, sind im Effektivzins auch die Kosten, die für Bearbeitungen, Verwaltung, Bereitstellung oder verschiedene andere Dinge entstehen, enthalten.

Auch wenn der Nominalzins besser klingt, sollte für einen Kreditvergleich oder einen Vergleich von Anlagemöglichkeiten immer der effektive Jahreszins als Grundlage herangezogen werden. Nur so ist es möglich, die tatsächliche Höhe der Kosten, die beispielsweise für einen Kredit entstehen, genau zu berechnen bzw. zu vergleichen. Auf diese Weise kann sich der Kreditnehmer vor bösen Überraschungen schützen.

Der übliche nominale Jahreszins für eine Geldanlage in Tagesgeld beträgt zur Zeit etwa 2-3 %.

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