Tagesgeld Zinsen der Bank of Scotland fallen auf 2,10 Prozent

25. Januar 2010 – 15:22

Bank of Scotland StartguthabenDie derzeitige Situation an den Finanzmärkten ist unverändert kritisch. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank befindet sich seit Mai 2009 auf dem Rekordtief von 1,00 Prozent. Dennoch finden sich weiterhin Tagesgeld Anbieter mit Zinssätzen von mehr als 2,00 Prozent. Eine dieser Institute ist die Bank of Scotland, welche derzeit noch 2,30 Prozent Zinsen für Einlagen auf dem Tagesgeldkonto bietet.

Leider wird dieser Zins mit Wirkung zum 02.02.2010 um 20 Basispunkte, von 2,30 auf 2,10 Prozent, gekürzt.

Seit rund einem Jahr ist das britische Traditionsinstitut mit einer Niederlassung in Deutschland tätig. Zu Beginn ihrer Aktivitäten sorgte die Bank of Scotland mit einem Zinssatz von 4,50 Prozent für Aufsehen und konnte zahlreiche Neukunden gewinnen.

Nach kurzer Zeit musste die Bank of Scotland jedoch, genau wie zahlreiche konkurrierende Banken, ihren Zinssatz für die Tagesgeldanlage kürzen, erstmals zum 01.04.2009 (von 4,50 auf 3,80 Prozent). Bis Ende August 2009 wurden drei weitere Zinssenkungen bekanntgegeben. Die aktuell gültigen 2,50 Prozent gelten bereits seit dem 18.08.2009.

Zum kommenden Dienstag, dem 02.02.2010, wird die Bank of Scotland nach rund fünf Monaten die nächste Zinssenkung durchführen. Wie nun bekannt geworden ist, fällt der Zinssatz für das beliebte Tagesgeldkonto von 2,30 auf 2,10 Prozent.

Weiterhin 20 Euro Startguthaben für Neukunden

Wie wir bereits berichtet haben, erhalten Neukunden der Bank of Scotland einen Eröffnungsbonus in Höhe von 20 Euro. Voraussetzung hierfür ist eine Kontoeröffnung bis zum 15.02.2010 sowie eine Einzahlung des ersten Geldes bis zum 15.03.2010.

Auch an dieser Stelle möchten wir erneut auf die Einlagensicherung der Bank of Scotland hinweisen. Anders als beispielsweise die DAB Bank, gehört die Bank of Scotland nicht dem deutschen Einlagensicherungsfonds an.

Das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto der Bank of Scotland ist bis zu einer Summe von 50.000 britischen Pfund (ca. 57.000 Euro, Stand 25.01.2010), durch den staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds abgesichert.

Fazit: Zinssenkungen sind für Anleger von Natur aus unerfreulich. Die Anpassung der Bank of Scotland fällt jedoch moderat aus. Mit 2,10 Prozent schneidet das Tagesgeldkonto im Zinsvergleich mit konkurrierenden Banken weiterhin sehr gut ab.

Durch das Startguthaben in Höhe von 20 Euro können insbesondere Kleinanleger ihre Rendite effektiv erhöhen. Beachten werden muss jedoch die Einlagensicherung durch den britischen Staat.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Bank of Scotland…

Quelle: Bank of Scotland