Tagesgeld gilt nach wie vor als sicher

Wolfgang Büser im Berliner KurierImmer mehr Bürger quälen sich derzeit mit der Frage, ob ihr Geld in sicheren Händen ist oder ob die eigene Bank eventuell auch sehr stark von der Finanzkrise betroffen ist. Ist mein Vermögen auf einem Tagesgeldkonto noch immer sicher? Durch verstärke Berichterstattungen in Fernsehsendungen, Zeitungsberichten oder Radio-Reportagen, wird der Bürger derzeit mehr als je zuvor über die Welt der Banken und Wirtschaft informiert. Hierbei handelt es sich um Meinungen und Vorschläge von Politkern, Aussagen von in die Kritik geratenden Bankenfunktionäre oder Ratschläge und Tipps von Finanzexperten.

Zuletzt berichteten wir über die Talkshow Johannes B. Kerner, welche u.a. Finanzexperte Wolfgang Büser als Gast begrüßen konnte. Der Berliner Kurier konnte Wolfgang Büser nun ebenfalls für einen Artikel und Statement gewinnen, u.a. geht es hierbei auch um das Thema Tagesgeld.


Der wichtigste Punkt wird sofort am Anfang des Interviews klargestellt. Aktuell besteht kein Anlass, sein Geld von den Sparkonten abzuheben und in den eigenen vier Wänden zu horten. Dieses Handeln würde die Bankenkrise noch weiter voran treiben, eine Entwicklung, die sich sicherlich niemand wünscht.

Da sich viele Privathaushalte schon seit längerem im Besitz eines Sparbuchs befinden und dies in Deutschland wohl wie weitverbreitetste Sparmethode ist, wird auch hierauf ausführlich eingegangen. Fakt: Das Sparbuch gilt noch immer als extrem sichere Anlage, allerdings lässt die Verzinsung von in der Regel weniger als einem Prozent sehr zu wünschen übrig. Besser sieht es im Bereich Tagesgeld aus, hier sind aktuell noch immer Zinsen von 5,00 Prozent und mehr zu bekommen. Gleichzeit wird das Tagesgeld als ähnlich sicher wie das Sparbuch eingestuft.

Wolfgang Büser über das Tagesgeldkonto:

„Das bringt derzeit bei etlichen Banken Zinsen um die 5 Prozent. Das Vorteilhafte: Es fallen keine Gebühren an – der Kunde kann Tag für Tag über sein Guthaben verfügen, etwa wenn sich am Zinssatz etwas verändern sollte. Auch der Bund selbst bietet seit kurzem eine „Tagesanleihe“, die allerdings mit 4,06 Prozent nicht so üppig ausgestattet ist. Als „besonders guter Schuldner“ kann er sich das erlauben … Mit weniger als 4 Prozent sollte sich aber niemand zufrieden geben, der Tagesgeld wählt.“

Bildquelle: Berliner Kurier, Hahn

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