Sparerpauschbetrag

Anfang 2009 wird mit der Einführung der Abgeltungssteuer der Sparerfreibetrag von dem Sparerpauschbetrag ersetzt. Ab diesem Zeitpunkt gilt der Sparerpauschbetrag als Höchstgrenze für die steuerliche Freiheit für Einnahmen, die aus Zinsen und Dividenden stammen.

Auch wenn sich die Bezeichnung des Betrages ändert, bleibt die Höhe gleich. Eine Änderung erfolgt allerdings an den Erträgen, die über den Sparerpauschbetrag abgedeckt werden sollen. So kann im Rahmen des Sparerpauschbetrages jede Person im Jahr 750 Euro Dividenden und Zinsen vereinnahmen, ohne dafür Steuern abführen zu müssen. Hinzu kommt noch die so genannte Werbungskostenpauschale, die sich auf eine Höhe von 51 Euro beläuft. Somit hat der gesamte Sparerpauschbetrag einen Gesamtbetrag von 801 Euro pro Person und Jahr. Über diesen Maximalbetrag können ein oder auch mehrere Freistellungsaufträge bei der oder jeweiligen Banken eingereicht werden, bei denen entsprechende Konten eröffnet werden sollen.

Diese Regelung verliert auch mit Einführung der Abgeltungssteuer nicht an Gültigkeit. Allerdings umfasst sie noch zusätzlich die Gewinne, die aus den Veräußerungen von Aktien und anderen Wertpapieren erwirtschaftet werden. Bis Ende 2008 gilt für diese Bereich noch ein gesonderter Freibetrag in Höhe von 512 Euro, liegen die jeweiligen Wertpapiere länger als 12 Monate im Depot des Anlegers. Gewinne wurden somit nicht innerhalb der Spekulationsfrist realisiert.

Zurück zur Übersicht der Fachbegriffe und Definitionen…