Postbank Giro Plus nur noch mit max. 1,55% Zinsen
Neben der in Deutschland sehr beliebten „SparCard 3000“ bietet die Postbank mit dem „Giro Plus“ Konto ein Produkt, bestehend aus Giro- und Tagesgeldkonto an. Zuletzt viel der Zins für die SparCard 3000 um Monatsanfang von 3,00 auf 2,85 Prozent.
Ab sofort gilt auch für das im „Giro Plus“ Angebot enthaltende Tagesgeldkonto ein neuer Zins, statt den bisherigen maximalen 2,20 Prozent, erhalten Kunden nun nur noch geringe 1,55%.
Bislang galten für das Giro Plus Konto bis zu vier verschiedene Zinssätze. Ab 0,01 Euro bis zu einer Summe von 25.000 Euro erhielten Sparer 2,00 Prozent, von 25.000 Euro bis 250.000 Euro mit 2,10 Prozent minimal mehr Zinsen. Konnte das Konto ein hohes Guthaben von 250.000 bis 500.000 Euro aufweisen, wurde der maximale Zinssatz von 2,20 Prozent angeboten. Für Einlagen über 500.000 Euro wurden lediglich geringe 0,50 Prozent gezahlt.
Mit der Zinssenkung verkleinert sich auch die Zinsstaffelung bei der Postbank. Von 0,01 Euro bis 500.000 Euro gilt konstant der neue Zinssatz von 1,55 Prozent. Übersteigt das Guthaben die Grenze von 500.000 Euro gelten unverändert 0,50 Prozent.
Einerseits lässt sich die Meldung als positiv einstufen, so werden Zinsstaffelungen oft als zu undurchsichtig angesehen und teilweise falsch interpretiert. Andererseits kann das Tagesgeldkonto aus der Produktkombination „Giro Plus“ nun insgesamt kaum noch überzeugen. Maximal 1,55 Prozent Zinsen, sowie eine Kontoführungsgebühr von 5,90 Euro, falls monatlich nicht mindestens 1.250 Euro auf dem Girokonto eingehen, sind alles andere als attraktiv.
Attraktiv hingegen ist, trotz Zinssenkung, die Postbank SparCard 3000. 2,85 Prozent Zinsen für das gesamte Guthaben sowie die hohe Bekanntheit der Postbank können überzeugen, auch wenn die SparCard nicht als klassisches Tagesgeld bezeichnet werden kann. Eine Übersicht der aktuellen Tagesgeld-Konditionen finden Sie in unserem Tagesgeldvergleich.

