Kinder in Deutschland sparen ihr Geld größtenteils

27. August 2008 – 15:06

Kinder sparen ihr GeldDie kürzlich erschienene Studie KidsVerbraucherAnalyse 2008 aus dem Hause Ehapa Media widmet sich dem Medien- und Konsumverhalten von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren. Rund 1.600 Kinder wurden hierbei auch zum Thema Finanzen & Geld befragt und lassen einen klaren Trend erkennen: Kinder in Deutschland machen sich durchaus Gedanken über ihr Vermögen.

Mit ca. 3,8 Milliarden Euro auf Sparbüchern und anderen Geldanlagen verfügen die Jüngsten unserer Gesellschaft über eine enorme Geldsumme, die Kids stehen finanziell wieder gut da. Während sich die Kinder im Jahr 2006 monatlich über einen Geldwachstum von durchschnittlich 20,50 Euro freuen durften, ist diese Zahl inzwischen auf 23,30 Euro angestiegen.


Wie in der KidsVerbraucherAnalyse zu erkennen, freuen sich besonders 10- bis 13-Jährige über einen höheren Geldeingang. 2006 lag dieser im Durchschnitt bei 27 Euro, aktuell sind es immerhin 32,50 Euro. Kinder im Alter von 6-9 Jahren dürfen sich inzwischen über 14,10 Euro freuen, in der vergangenen Studie waren dies noch 13,60 Euro. Zudem erhalten die Kinder im Durchschnitt Geldgeschenke von ca. 173 Euro, z.B. zu Weihnachten oder zu ihrem Geburtstag.

Als besonders Interessant ist das Sparverhalten der Kinder anzusehen. Immer 22% der Befragten gaben an, das komplette Geld zu sparen. Der Großteil der Kinder spart allerdings nur einen Teil des Geldes, dies sind rund 63% der Befragten. 16% der Sprösslinge gab im Übrigen an, das komplette Geld auszugeben – die Wirtschaft wird es freuen.

Die Banken hingegen werden sich über die Sparsummen der Kleinen erfreuen. Während die 6-9 jährigen lediglich über eine Sparsumme von 560 Euro verfügen, horten die 10- bis 13-Jährigen mit durchschnittlich 763 Euro deutlich mehr bei den Banken. Die Gründe für die Rücklagen sind bei den Kindern sehr unterschiedlich. So gaben 14% an, das Geld für ein eigenes Handy zu sparen, 12% legen das Geld für Kleidung & Schuhe bzw. neues Spielzeug beiseite. Auch der Computer steht hoch im Kurs, hier sparen 11% für neue Hardware oder Videospiele. Das Schlusslicht hingegen bilden die Sportausrüstungen, hierauf sparen lediglich 7% der befragten Kinder.

Ein Großteil der jungen Sparer dürfte das klassische Sparbuch als Möglichkeit des Vermögensaufbaus nutzen. Als Eltern sollten Sie allerdings auch hier einen Überblick über die Finanzen Ihrer Kinder bewahren. Das Wachstum des Vermögens kann sich mit einem Tagesgeldkonto deutlich schneller entwickeln, trotzdem können Ihre Kinder jederzeit über das Geld verfügen. Bei den meisten Tagesgeld Banken ist es im Übrigen kein Problem, ein Tagesgeldkonto für den Nachwachs zu eröffnen. Während das Sparbuch lediglich 1-2% Zinsen bietet, sind es beim Tagesgeld in vielen Fällen 5,00% Zinsen und mehr.

Quelle: ehapa-media
Foto: Monika Adamczyk (fotolia.com)