Höhere Einlagensicherung: Bank of Scotland nun mit deutscher Absicherung

Hohe Sicherheit für Bank of Scotland GuthabenTrotz ihrer durchweg transparenten und attraktiven Angebote blieb die Bank of Scotland bisher eine ausländische Bank mit eingeschränkter Haftung für die Anlagen ihrer Kunden. So wurde bislang lediglich eine Absicherungsgarantie für rund 100.000 Euro pro Kunde ausgesprochen.

Jetzt ist die Bank of Scotland dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken beigetreten und schützt damit ab sofort Einlagen bis 250.000 Euro wirkungsvoll.

Diese finanzielle Sicherheit bietet die Bank of Scotland jetzt ihren Kunden

Die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds ist freiwillig und wurde der Bank of Scotland bereits mit Wirkung zum 21. September 2011 gewährt. Dadurch sichert sie nun wie andere deutsche Banken sämtliche Sicht-, Termin- und Spareinlagen inklusive Zinsen aller Kunden bis zu einer weitaus höheren Grenze ab. Wie hoch diese Grenze genau ausfällt, richtet sich immer nach der Finanzstärke des Mitgliedes. Sie entspricht 30% des haftenden Eigenkapitals der Bank und ist damit individuell festgelegt.

Bei Neumitgliedern verfährt der Einlagensicherungsfonds allerdings so, dass diese in den ersten drei Jahren nur bis zu einer Höhe von 250.000 Euro vom Fonds gedeckt werden. Erst nach dieser „Bewährungsphase“ gilt das Eigenkapital als Maßstab der Einlagensicherungsgrenze. Das heißt für Sie, dass Ihre persönlichen Anlagen bei der Bank of Scotland ab sofort bis zu einer Höhe von 250.000 Euro zu 100% sicher sind. Ohne Bedenken können Sie damit Ihre Einlagen auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto bei der schottischen Bank auch auf über 100.000 Euro erhöhen.

Schottische Bank in deutscher Einlagensicherung – wer garantiert was?

Sollte die Bank of Scotland zahlungsunfähig sein, würden die Anleger wie folgt entschädigt. Für die ersten 100.000 Euro bzw. je nach Wechselkurs ca. 85.000 Britischen Pfund je Kunde kommt der staatliche Einlagensicherungsfonds Britanniens (FSCS = Financial Services Compensation Scheme) zu 100% auf. Höhere Einlagen, zunächst bis 250.000 Euro und später bis zur individuellen Einlagensicherungsgrenze der Bank of Scotland, würden durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken abgesichert.

Sicherheit ist deutschen Sparern wichtig

Die Bank of Scotland hat mit ihrer freiwilligen Mitgliedschaft einen entscheidenden Schritt zur Etablierung auf dem deutschen Finanzmarkt vollzogen. Durch die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds signalisiert die Bank of Scotland nun zum einen ein höheres Maß an Schutz für die Einlagen ihrer Kunden, doch auch die Aufnahme der Bank in den Fonds zeugt von der Stabilität und Seriosität der Bank.

Spätestens seit dem Verlust von Kapital bei der Insolvenz der Kaupthing Bank sind auch deutsche Sparer bei der Wahl ihrer Banken und Anlagen sehr sensibel geworden. Geldanlagen bei Banken im Ausland sind meist nur bis zur gesetzlichen Einlagensicherungsgrenze von 100.000 Euro geschützt. Grund hierfür ist in vielen Ländern das Fehlen von weiteren, freiwilligen Absicherungen der Banken.

Um Kundengelder auch über diese Summe hinaus zu schützen, sind vor der Bank of Scotland bereits andere ausländische Banken wie die Cortal Consors, die Ziraat Bank oder die Icici Bank durch einen Sitz in Deutschland dem hier geltenden, freiwilligen Einlagensicherungsfonds beigetreten.

Dieser Artikel wurde am 05.10.2011 veröffentlicht. Weitere Artikel finden Sie im News-Archiv und Meldungen über Zinsanpassungen in den Kurz-News.

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