Einlagensicherung bei der Consorsbank

Frage:

Verehrtes Tagesgeld.org-Team,
zur Orientierung auf dem Finanzmarkt nutze ich Ihre HP seit Jahren – Kompliment.

Letztlich aber, nach Neuanlage eines Tagesgeld-Kontos bei der CONSORSBANK, mußte ich feststellen, daß diese die Einlagen lediglich nach FRANZÖSISCHEM RECHT absichert – dies wurde mir auch Telefonisch bestätigt; eine entsprechende Einlage habe ich bis dato folglich nicht getätigt !
Insofern ist Ihre Sicherheitseinstufung „Einlagensicherung nach deutschem Recht“ leider fehlerhaft – oder ?

Offensichtlich ist, nach eigener Erfahrung, mit der Umbenennung von“ Cortal Consors“ in „Consorsbank“ die Einlagensicherung nach deutschem Recht „abhanden gekommen“.

Ihrer Stellungnahme und Eintragskorrektur sehe ich mit Interesse entgegen und verbleibe
mit freundlichem Gruß

CW

Antwort:

Sehr geehrter Herr W,

zunächst vielen Dank für Ihre Frage zur Consorsbank. Aus Datenschutzgründen haben wir Ihren Namen gekürzt.

Bei der Consorsbank gilt eine „zweigleisige“ Einlagensicherung:

  • Bis zu einem Guthaben von 100.000 Euro gilt die gesetzliche Einlagensicherung Frankreichs (Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution, kurz FGDR)
  • Über einem Guthaben von 100.000 Euro hinaus, greift der deutsche Einlagensicherungsfonds, bis zu einem Guthaben von 120 Millionen Euro pro Kunde

Sofern Sie beispielsweise 25.000 Euro bei der Consorsbank anlegen, werden Sie im Falle einer Bankeninsolvenz durch den FGDR entschädigt. Legen Sie beispielsweise 125.000 Euro an, greift für Guthaben bis 100.000 Euro der FGDR, für 25.000 Euro der deutsche Einlagensicherungsfonds.

Diese Regelung galt bereits unter dem Namen „Cortal Consors“ und gilt weiterhin unter dem Namen „Consorsbank“.

An dieser Stelle finden Sie weitere Informationen:

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