Bundeskanzlerin Merkel: „Spareinlagen nicht gefährdet“

Bundestag SpareinlagenNach wie vor beansprucht das Thema Bankenkrise einen großen Teil in den täglichen Nachrichten. Zuletzt sorgte die Hypo Real Estate mit einem weiteren Milliarden-Loch für Aufsehen unter Finanzexperten und bewirkte weitere Verunsicherungen bei den Bürgern. Politiker und Funktionäre äußern sich ebenfalls zu diesem schwierig Thema, nun wendet sich Bundeskanzlerin Merkel an die Öffentlichkeit und versucht die Bürger vor einer Panik und unüberlegtem Handel mit dem Ersparten zu verhindern.

Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein.“, so Merkel am vergangen Sonntag, dem 05. Oktober 2008. Auch der Bereich Tagesgeld ist von der Finanz- und Bankenkrise nicht ausgenommen. Die Einlagensicherung macht die Geldanlage zwar zu einer sicheren Investment, dennoch sind Verbracher und Anleger verunsichert.


Peer Steinbrück, SPD Bundesfinanzminister, stuft die Aktuelle Lage als „hoch gefährlich“ ein. Nicht nur aus diesem Grund wurde es Zeit, sich mit klaren Äußerungen an die Steuerzahler zu wenden. So unterstrich die Bundesregierung, dass die Spareinlagen der deutschen Bürger nach wie vor als sicher gelten. Der Staat sichert die Spareinlagen der Bundesbürger dauerhaft mit mehr als 1000 Milliarden Euro. Dies dürfte auch Anleger und Interessenten eines Tagesgeldkontos erfreuen. Nicht nur der Einlagensicherungsfonds, sondern auch der Staat greift beim Super-GAU ein. Sollte die Einlagensicherung der Banken nicht ausreichen, was als sehr unwahrscheinlich angesehen wird, ist das Geld der Sparer somit noch immer nicht verloren.

Am heutigen Mittwoch (07.10.2009) treffen sich erneut Politiker, Wirtschafts- und Finanzexperten um über die derzeitige Situation zu beraten. Auch Kanzlerin Angela Merkel wird sich hierzu erneut äußern, vermutlich wird sie hierbei auf die Staatsgarantie für die Spareinlagen der Bürger verstärkt eingehen.

Von unüberlegten Geldabheben und Kontoauflösungen ist auch unserer Sicht abzuraten. Das horten des Vermögens unter dem Kopfkissen ist sicherlich keine Alternative zu Sparbüchern, Festgeld- und Tagesgeldkonten. Selbstverständlich ist die Lage am Finanzmarkt alles andere als entspannt, von Aktien und Investmentfonds sollte sich der Durchschnittsbürger aktuell auch fern halten, gegen eine Eröffnung oder Weiterführung eines Tagesgeldkontos spricht derzeit allerdings nichts. Als absolut seriös stufen wir die Banken Comdirect, 1822direkt oder auch die ING DiBa ein. Hier erhalten Sie Zinsen von mindestens 5,00 Prozent, zudem gehören die Banken dem Einlagensicherungsfonds an.

Quelle: SZ
Bildquelle: © Bernd Kröger – Fotolia.com

Dieser Artikel wurde am 07.10.2008 veröffentlicht. Weitere Artikel finden Sie im News-Archiv und Meldungen über Zinsanpassungen in den Kurz-News.

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