Börse oder Tagesgeld - Sicherheit im Investment

4. Februar 2008 – 20:31

Es war ein Börsen-Crash, wie es ihn seit dem berühmt berüchtigten “Schwarzen Freitag” in New York im Jahr 1929 nicht mehr gegeben hat: Der gewaltige Kursverfall der vergangenen Tage an den Aktienmärkten hat nicht nur Aktienbesitzern und Börsenmaklern einen kräftigen Schock versetzt, sondern Anleger ganz allgemein aufgeschreckt. Auch der unglaubliche Anlagebetrug eines französischen Brokers beunruhigt den gesamten Finanzmarkt: Ein Mitarbeiter der Société Générale-Bank verzockte die unvorstellbare Summe von knapp fünf Milliarden Euro. Dieser Vorgang hat selbst eingefleischten Branchenkennern die Sprache verschlagen und auch das riskante Anlagespiel der WestLB mit hochspekulativen Immobilienfonds der USA hat das Vertrauen in den Finanzmarkt nicht gerade gestärkt. Wie sieht es im Bereich Tagesgeld im Vergleich zur Börse aus?

Börse oder Tagesgeld?
Angesichts solcher Vorgänge und einer ungenügenden Transparenz für Laien, fragt sich der Anleger, ob die Börse nicht doch ein viel zu riskantes Instrument ist und aus dem verständlichen Wunsch der Geldvermehrung nicht schnell die Pleite des Lebens werden kann. Fakt ist: Wenn die Sterne günstig stehen und der Anleger ein glückliches Händchen hat, lässt sich an der Börse nach wie vor viel Geld verdienen. Doch wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte und kein Risiko bezüglich der Einlage eingeht, entscheidet sich für die vielfältigen Angebote im Sektor Tagesgeldkonten.

Tagesgeldkonto – Klassiker der Investments
Mit einem Tagesgeldkonto bleibt das Anlagevermögen nicht nur durchgängig gesichert, sondern bringt - je nach Anbieter - eine Rendite bis zu 4,5 Prozent. Investoren die sich für diese sichere Anlageform entscheiden, haben jederzeit Zugriff auf ihr Vermögen, zahlen keine Kontoführungsgebühren und erhalten kostenlos Kontoauszüge zum Monatsende. Zinsgutschriften zum Monats- oder Quartalsende werden automatisch durchgeführt und schaffen Transparenz bezüglich des jeweiligen Rendite-Zugewinns.

Sicherheit der Einlage
Einem Roulette-Spiel am Finanzmarkt ist der Anleger bei Tagesgeldkonten in keinem Fall ausgesetzt. Mit dem in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherungsfond sind alle inländischen Banken - und damit auch das Kapital der Tagesgeldkunden - bis zu einer bestimmten Höhe zu einhundert Prozent abgesichert. Vorsicht jedoch bei Angeboten ausländischer Anbieter. Die jeweiligen Obergrenzen und Kriterien sind hier sehr unterschiedlich festgelegt, sodass eine eingehende Vorab-Beratung zwingend erforderlich ist. Dies betrifft insbesondere einer konkreten Nachfrage, ob der entsprechende Anbieter den deutschen Einlagensicherungs-System angeschlossen ist. Denn während Investments auf Tagesgeldkonten bei deutschen Banken in Millionenhöhe gesichert sind, bieten viele europäische Länder oftmals ein Limit an, das 20.000 Euro nicht übersteigt.

Informieren Sie sich über verschiedene Tagesgeld Angebot in unserem Tagesgeldkonto Vergleich.