Letzte Aktualisierung: 06.02.2012

Bank of Scotland fährt Tagesgeld Zins auf 2,30 Prozent zurück

Bank of ScotlandDer Vergleich von Tagesgeldanlagen wird derzeit von der 1822direkt mit bis zu 2,75 Prozent Zinsen angeführt. Mit jeweils 2,50 Prozent liegen die Konten der ING DiBa und der Bank of Scotland dicht gefolgt auf dem 2. Platz.

Wie die Bank nun verlauten ließ, wird sich der Zins für das Tagesgeld mit Wirkung zum 10.11.2009 von 2,50 auf 2,30 Prozent, verschlechtern.


Mit der erneuten Zinssenkung wird die Bank of Scotland in diesem Jahr zum fünften Mal ihre Konditionen anpassen. Zum Jahresanfang und dem Produktstart des Bank of Scotland Tagesgeldkontos in Deutschland betrug die Verzinsung hohe 4,50 Prozent, ehe die Bank diesen Zinssatz zum 01.04.2009 auf 3,80 Prozent sank.

Zwei Monate später, zum 08.06.2009, wurde eine weitere Anpassung, von 3,80 auf 3,30 Prozent, vorgenommen. Die letzten beiden Zinssenkungen wurden am 07.07.2009 (von 3,30 auf 3,00 Prozent) sowie am 18.08.2009 (von 3,00 auf 2,50 Prozent) durchgeführt.

Durch die Zinssenkung wird das britische Kreditinstitut ihre derzeitige Position im Zinsvergleich jedoch weiterhin behaupten können. Mit einer Verzinsung von 2,30 Prozent, gültig für das gesamte Guthaben, sollte das Konto für viele Anleger auch weiterhin interessant sein.

Vor einer Kontoeröffnung bei der Bank of Scotland sollte jedoch die beschränkte Einlagensicherung der Bank beachten werden. Das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto ist lediglich bis zu einer Summe von 50.000 britischen Pfund abgesichert, dies entspricht nach heutigem Kurs rund 55.000 Euro. Übersteigt die Anlage diese Summe nicht, ist das Angebot tendenziell geeignet. Bei einem Anlagebetrag von mehr als 55.000 Euro sollte jedem Sparer bewusst sein, dass im Fall einer Bankeninsolvenz dieser Teil des Vermögens nicht abgesichert ist.