Abwärtstrend beim Tagesgeld wird von 3%-Neueinsteiger PrivatBank gebrochen

flow-kontoIn mitten der trüben Tagesgeldaussichten gibt es eine Lichtblick: Die neue PrivatBank startet mit unglaublichen 3,00% Tagesgeldzinsen und zieht damit weit vorbei an der restlichen Konkurrenz. 80 Basispunkte trennen die lettische Bank von der RaboDirect auf Platz zwei. Damit zeigt die Bank, dass auch in finanzschwachen Zeiten gute Zinsen für Verbraucher machbar sind.

Dem allerdings steht der anhaltende Trend sinkender Tagesgeldzinsen, der sich diesen Monat auch bei der flexiblen Sparanlagen der Bank of Scotland, der VW Bank und der GEFA Bank wiederspiegelt. Was Ihr Tagesgeld aktuell noch wert ist, lesen Sie im Folgenden.

PrivatBank verspricht bei Markteintritt 3,00% für Flow-Tagesgeld

Zweifelsohne starten die meisten Banken bei Ihrem Markteintritt in Deutschland zunächst mit hohen Zinsen, um möglichst schnell potentielle Anleger zu finden. Mit aktuell 3,00% übertrifft die PrivatBank allerdings die meisten Erwartungen und wird in ihren Konditionen bereits heiß diskutiert. Grund dafür ist neben dem Zins die 12-monatige Zinsgarantie und die tägliche Zinsgutschrift für den bestmöglichen Zinseszinseffekt. Kein anderes Angebot kann mit diesen Konditionen mithalten.

Aber auch die mit der lettischen Bank verbundenen Einschränkungen sind nicht unumstritten. Dazu gehört die Beachtung des lettischen Steuergesetzes, dass eine Quellsteuerabfuhr auf Zinsen verlangt die später mit der deutschen Abgeltungssteuer verrechnet werden muss. Außerdem müssen Sie bei der PrivatBank genau auf die Einlagensicherung und Überweisungsgebühren achten. Trotzdem bleibt das Flow-Tagesgeld ein spannendes Angebot, das den Markt ordentlich aufmischt. Erfahren Sie hier mehr über das Angebot.

Talfahrt bei der Bank of Scotland

Mit der renommierten Bank of Scotland geht es bei den Tagesgeldzinsen leider bergab. Das beliebte Tagesgeld hat in den vergangenen Wochen gegenüber der Konkurrenz an Boden verloren und dabei seinen ehemaligen Spitzenplatz eingebüßt. Nun folgt zum 18. Oktober eine weitere Zinssenkung von 2,00% auf 1,80%, die die Bank der aktuellen Marktlage schuldet.

Nichtsdestotrotz erhalten Neu- und Bestandskunden bei der Bank of Scotland weiterhin den gleichen Zinssatz. Dazu kommt ein attraktives Startguthaben von 30 Euro für Kontoeröffnungen von Neukunden. Das verbraucherfreundliche Konto bleibt damit eine sichere Alternative.

VW Bank senkt Zinsen auf 1,80%

Auch die VW Bank hat ihre Tagesgeldzinsen im Oktober angepasst. Neukunden müssen sich seit dem 9.10.2012 mit 1,80% p.a. zufrieden geben, einem Minus von 20 Basispunkten. Kleines Trostpflaster ist da die Zinsgarantie bis zum 1. April 2013, die Anleger vor einem weiteren Absturz der Zinsen sichert. Unbedingt zu beachten ist bei der VW Bank allerdings die Zinsstaffel bis 50.000 Euro. Höhere Anlagensummen verzinst die Bank nur noch mit dem variablen (Bestandskunden-) Zins von 1,10%.

GEFA Bank ändert Vertragsmodell in dauerhaft gültigen Zins

Bisher hat die GEFA Bank ihre Neukunden mit renditestarken 2,25% gelockt und den hohen Zins sogar ein halbes Jahr lang ab Kontoeröffnung festgeschrieben. Danach kam ein Standardzins für Bestandskunden zum Tragen. Anfang Oktober änderte die Bank jedoch die Konditionen für das Tagesgeldkonto und bietet ab sofort nur noch einen gültigen Zins für alle Sparer an. Im Vergleich fällt die Bank damit gleich um mehrere Plätze, denn mit jetzt 1,75% und einer Mindesteinlage von 10.000 verliert das Produkt ein wenig an Reiz.

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Bildquelle: AS Privatbank

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